Schutzmasken, -anzüge, -brillen, -handschuhe und Beatmungsgeräte sind angesichts der aktuellen Corona-Pandemie unabdingbar, um eine gute medizinische Versorgung sicherzustellen. Auch in der Pflege wird zusätzliche Schutzkleidung dringend benötigt. Diese ist auf dem Weltmarkt aber gerade knapp.

Das Land Baden-Württemberg und der Bund arbeiten deshalb mit Hochdruck daran, weitere Schutzausrüstung zu beschaffen. Dies teilt die CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz mit. Erste Lieferungen für das medizinische Personal und den Pflegebereich seien bereits eingetroffen und auch an den Kreis Böblingen verteilt worden. „Die Schutzausrüstung wird bei uns nach klaren Regeln verteilt“. 70 Prozent erhalten der Landkreis, der die Verteilung an die Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Zahnärzte übernimmt.

Jeder Einzelne kann mithelfen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Dazu gelte weiterhin der Grundsatz: „Bleiben Sie bitte wenn möglich zuhause und halten Sie ausreichend Abstand zu Ihren Mitmenschen“, so Sabine Kurtz. Aber das sei noch nicht alles: „Mit einem einfachen oder einem selbstgenähten Mundschutz kann man andere Menschen vor einer möglichen Ansteckung schützen“. Dies gelte auch für Grippe- oder Erkältungskrankheiten, die derzeit im Umlauf sind. Notwendig oder verpflichtend vorgeschrieben sei ein solcher Mundschutz jedoch nicht, so die Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz.